Konstant fluide

Konstant fluide

Harriet Symes, Spaßhaberin aus Brighton

Ich verfolgte die Flüchtlingskrise und wollte etwas tun, also reiste ich für 10 Tage ins Refugee-Camp in Calais. Dort fühlte ich mich eigentlich ziemlich nutzlos, konnte meine Fähigkeiten nicht nutzen. Als ich nach England zurückkehrte, musste ich mir darüber Gedanken machen, was meine Fähigkeiten überhaupt sind. Was mache ich gerne, was kann ich gut? Ich mag Abenteuer, ich mag Fahrrad fahren, ich arbeite gerne mit Menschen. Ich dachte, wenn wir genug Leute zusammentrommeln, um eine Fahrradtour zu organisieren und jeder…weiterlesen →
Radikal

Radikal

Marco Clausen, ausgebildeter Historiker/ Berufsbezeichnung weiterhin unklar aus Schleswig

Ich bin selbst kein leidenschaftlicher Gärtner. Als Robert die Idee hatte, einen Garten in der Stadt zu machen, fand ich daran etwas interessant, was vielleicht nicht sofort ins Auge springt: Bilder damit erzeugen, die unsere Vorstellung von Stadt verändern. Ich dachte, hört sich spießig an, aber ist total radikal. Man nimmt einfach wertvollen städtischen Raum, der für 1000 andere Dinge gedacht ist und macht etwas völlig Unerwartetes. Selbst die, die nicht gärtnern, gehen durch das Tor und denken: Boah. Wenn…weiterlesen →
Kommunizierend herausfinden

Kommunizierend herausfinden

Kenneth Anders, Kulturwissenschaftler aus Croustillier

Etwa um 2000 herum habe ich mit meinem Partner Lars Fischer die Einsicht gehabt, dass wesentliche Dinge, die man wissen muss, um Landschaften zu entwickeln, in den Landschaften selber zu finden sind. Der Raumpionierdiskurs enthält die These, dass es Zuwanderung von neuen, frischen Köpfen braucht, damit in einer Region etwas Neues entwickelt werden kann. Das würde ich vorsichtiger beurteilen. Unsere Erfahrung war, dass Menschen, die schon lange in einer Landschaft leben, eine Allianz mit der Wirklichkeit, in die sie nun…weiterlesen →